Hochzeitsplanung · Trauung
Handys bei
der Trauung?
Eine kleine Absprache kann viel Ruhe schaffen. Ihr bestimmt, was zu euch, euren Gästen und eurer Feier passt.

Ich habe nichts dagegen, wenn eure Gäste eigene Fotos machen – mit dem Handy oder einer Kamera. Ihre Bilder zeigen den Tag aus ihrer persönlichen Perspektive. Wichtig ist mir nur, dass niemand für ein Foto in den Gang tritt oder bei den entscheidenden Momenten ein Gerät über die Köpfe hebt und mir oder anderen die Sicht nimmt. Der Einzug, das Ja-Wort und der Kuss passieren nur einmal. Fotografiert gern – und lasst den Moment frei.
Eure Entscheidung
Es braucht kein Verbot für den ganzen Tag.
Vielleicht wünscht ihr euch nur während der Trauung eine Zeit ohne Handys. Vielleicht ist euch ein eigener Blick der Gäste gerade wichtig. Beides kann funktionieren. Entscheidend ist, dass die Regel zu euch passt und die Menschen sie rechtzeitig kennen.
Für die Feier danach könnt ihr wieder ganz anders entscheiden. Ein spontanes Foto vom Tanz, eine Nachricht an entfernte Freunde oder die Perspektive eines Gastes kann eine schöne Ergänzung zur professionellen Reportage sein.
Wenn ihr eine ruhige Trauung möchtet
Sagt freundlich, was ihr euch wünscht.
Ein kurzer Hinweis vor Beginn reicht oft: „Wir freuen uns, wenn ihr die Trauung mit uns erlebt und eure Handys in dieser Zeit in der Tasche lasst. Danach dürft ihr gern eigene Bilder machen.“ Die Person, die eure Trauung leitet, kann das für euch sagen.
Besprecht es vorher auch mit engen Angehörigen. Wenn jemand aus einem besonderen Grund selbst fotografieren möchte, lässt sich dafür eine Lösung finden, ohne dass ihr euch erst beim Einzug darum kümmern müsst.
Bilder und Anwesenheit
Beides soll möglich sein.
Mir geht es nicht darum, Gästen ihre Fotos zu verbieten. Mit Handy oder Kamera: Wer an seinem Platz bleibt und mir bei den wichtigen Gesten nicht die Sicht nimmt, kann gern fotografieren. Wenn jemand in den Gang tritt oder ein Gerät über die Köpfe hebt, verschwindet der Moment für andere hinter dem Bildschirm. Gerade beim Einzug, beim Ja-Wort und beim Kuss lässt sich das nicht nachholen.
Das bedeutet nicht, dass meine Bilder die Erinnerungen eurer Gäste ersetzen. Sie ergänzen einander: die zusammenhängende Geschichte aus meiner Kamera und die persönlichen Fundstücke aus euren Reihen.
Nach der Trauung
Teilen, wenn es sich richtig anfühlt.
Wenn ihr Gästefotos sammeln möchtet, könnt ihr einen einfachen gemeinsamen Weg dafür nennen. Klärt auch, ob Bilder von euch und euren Gästen öffentlich gepostet werden sollen oder erst privat bei euch ankommen. Diese Entscheidung ist persönlich; nicht jede Aufnahme muss sofort ins Netz.
Für meine eigene Veröffentlichung von Hochzeitsbildern gilt ebenfalls: Das besprechen wir getrennt. Eine fotografische Begleitung ist keine pauschale Erlaubnis, eure Bilder für Werbung zu verwenden.